Pressemitteilung des Sozialdienstes katholischer Frauen Gesamtverein e.V.: Bessere Löhne in Pflege- und Sozialberufen

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März
fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) die neue Bundesregierung auf,
ernsthaft für eine bessere Bezahlung in den Pflege- und Sozialberufen einzutreten.
In der Alten- und Krankenpflege sowie in den Sozial- und Erziehungsberufen
arbeiten überproportional viele Frauen. Sie übernehmen mit hoher Qualifikation,
großem Engagement und viel persönlichem Einsatz Aufgaben, die für einzelne
Menschen und unsere gesamte Gesellschaft unerlässlich sind. Leider gelten diese
Berufe als nicht besonders wertgeschätzt, auch weil sie nicht angemessen vergütet
werden. CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag eine bessere Bezahlung
dieser Berufsgruppen vereinbart.
Der SkF fordert die neu entstehende Bundesregierung auf, dieses Vorhaben zügig
umzusetzen. Die bessere Bezahlung der wichtigen Pflege- und Sozialberufe ist ein
entscheidender Schritt zu mehr Anerkennung und zur Steigerung der Attraktivität der
Berufe. Zudem ist diese Maßnahme unerlässlich zur Schließung der Lohnlücke
zwischen Frauen und Männern, zwischen technischen Berufen und sozialer Arbeit.
„Frauen und Männer, die unsere Kranken pflegen, unsere Alten auf dem letzten
Lebensweg begleiten, unsere Kinder betreuen und beim Start ins Leben unterstützen
dürfen nicht mit schlechten Löhnen, die zu eigenständigem Lebensunterhalt oder
einer auskömmlichen Rente oft nicht reichen, bestraft werden“, untermauerte SkF
Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus ihre Forderung.

Kontakt:

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund,
Tel. 0231 557026-25

Über Daniel Schulte

Diplom-Sozialarbeiter, tätig in den Bereichen Sozial- und Erwerbslosenberatung, sowie als Männerberater