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Historie

Der SKF und SKM in Deutschland und im Kreis Olpe

Historie des SKF in Deutschland

Die Gründung des SKF geht zurück auf das Jahr 1899, in dem Agnes Neuhaus, eine engagierte katholische Frau, die an ihrem Wohnort in Dortmund mit der sozialen Not von Frauen konfrontiert war, den „Verein vom guten Hirten“ ins Leben rief.

Im Jahr 1903
bekam der Verband den Namen „Katholischer Fürsorgeverein für Frauen, Mädchen und Kinder“.

Im Jahr 1922
wurde Agnes Neuhaus in die Nationalversammlung und später in den Reichstag gewählt und nahm dort wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung des „Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes“.

Im Jahr 1962
änderte der Verband seinen Namen in „Sozialdienst katholischer Frauen“.

Die Idee des Verbandes war und ist, dass es soziale Not- und Konfliktsituationen gibt, von denen Frauen in ganz besonderem Maße betroffen sind.

Heute
hat der Verband 150 Ortsvereine mit insgesamt 14.000 Mitgliedern und Ehrenamtlichen sowie ca. 5.000 hauptberuflichen Mitarbeitern.

Als Fachverband des Caritasverbandes hat die Zentrale des Verbandes ihren Sitz in der Agnes-Neuhaus-Str. 5 in 44135 Dortmund. Bundesgeschäftsführerin des Verbandes ist Frau Gaby Hagmans

Webseite www.skf-zentrale.de

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Der Ortsverein des SkF in Olpe

Die erste Satzung des SkF Olpe datiert vom 21.08.1968. Sie wurde mitunterzeichnet von den beiden späteren ersten Vorsitzenden Marga Zeppenfeld und Blanka Koch, deren über 40jähriges Engagement im SkF am 03.12.1996 mit der Verleihung der Agnes-Neuhaus-Medaille gewürdigt wurde.

Auf ihre Initiative geht auch die Entscheidung zurück, dass sich die beiden Vereine SkF und SKM in Olpe zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschlossen und die Vorstände beider Vereine bereits seit dem Jahr 1977 ihre Vorstandssitzungen und Jahreshauptversammlungen gemeinsam abhielten.

SkF und SKM in Olpe sind heute mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Führung von Betreuungen, der Gewinnung, Beratung und Begleitung von ehrenamtlichen Betreuern, der Schwangerschaftsberatung und in verschiedenen Feldern der Jugendhilfe, zum Teil unter dem Dach der Trägergemeinschaft der katholischen Träger der Jugendhilfe im Kreis Olpe, AufWind, tätig.

Ein Meilenstein in der Geschichte beider Vereine war sicherlich die gemeinsame Vorstandsentscheidung aus dem Oktober des Jahres 2006, der bislang praktizierten Arbeitsgemeinschaft durch die Gründung des „Katholischen Sozialdienstes für den Kreis Olpe“ zum einen ein „Gesicht“ nach außen zu geben, zum anderen aber auch der Notwendigkeit zur Anpassung der Strukturen an die Herausforderungen unserer Zeit Rechnung zu tragen.

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Historie des SKM in Deutschland

Nachdem Agnes Neuhaus, die Gründerin und 1. Vorsitzende des „Kath. Frauenfürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder“, im Jahr 1910 bei der Generalversammlung der Katholiken Deutschlands ein eindrucksvolles Referat über „Moderne Probleme der Jungendfürsorge“ gehalten hatte, begannen die Vorbereitungen, die im Jahr 1912 in Essen in die Gründung des „Katholischen Männer-Fürsorge-Vereins“ mündeten.

Im Gründungsjahr zählte man bereits 19 örtliche Initiativen und Vereine, die sich dem neuen Verband anschlossen, ein Jahr später waren es bereits 39 Mitglieder.

Nach Rückschlägen in der Verbandsentwicklung, bedingt durch den 1. Weltkrieg, folgte eine Phase geradezu stürmischer Entwicklung, die durch die Sozialgesetzgebung der Jahre 1921 bis 1924 begünstigt wurde.

Bis 1933 hatte der Verband über 200 Mitglieder, ehe die Machtübernahme der Nazis die Arbeit der Fürsorgevereine einschränkte und u.a. die gesamte Jugendfürsorge der NS-Volkswohlfahrt übertragen wurde.

Nur wenige Vereine überlebten die Wirren des 2. Weltkrieges und die Nachkriegszeit. Erst ab 1948 begann der Wiederaufbau der Verbandsstrukturen. Als Geschäftsstelle des Verbandes wurde in Düsseldorf „die Zentrale“ eingerichtet, deren Mitarbeiter durch hohes persönliches Engagement die Gründung bzw. Wiederbelebung neuer Ortsvereine forcierten.

Im Jahr 1962 änderte der Verband seinen Namen in „Sozialdienst katholischer Männer“ SKM.

Aus der im Jahr 1980 beschlossenen Öffnung des Verbandes für Frauen ergab sich aber eine erneute Namensdiskussion, die im Jahr 1991 zu einer erneuten Namensänderung führte. Seitdem heißt der Verband „SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland e.V.“

Die Bundesgeschäftsstelle bzw. das Generalsekretariat befindet sich mittlerweile in der Blumenstrasse 20 in 50670 Köln. Generalsekretär ist Rolf Lodde.

Webseite www.skmev.de

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Der Ortsverein des SKM in Olpe

Am 28.11.1965 trafen sich im Hotel „Westfälischer Hof“ in Olpe auf Initiative der Zentrale des SKM in Düsseldorf neun Männer, um die Gründung eines SKM-Ortsvereines vorzubereiten. Hierbei wurde Herr Richard Klein aus Olpe zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Ohne zunächst in das Vereinsregister eingetragen zu werden, ging von dieser Versammlung aus in den folgenden zwei Jahren die Gründung mehrerer Ortsgruppen des SKM im Kreis Olpe aus.

Die Verabschiedung der ersten Satzung folgte am 24.01.1967 in einer Sitzung im „Hotel Schwanen“ und der Eintrag ins Vereinsregister wurde am 30.03.1967 vollzogen.

Der erste hauptamtliche Sozialarbeiter wurde im März 1967 eingestellt. Es handelte sich um Herrn Josef Mauermann, den späteren langjährigen Leiter der Werkstatt für Behinderte des Kreiscaritasverbandes.

Gleichzeitig wurde in der Westfälischen Strasse die erste Geschäftsstelle des SKM bezogen.

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