Rss Feed Facebook button

Anti Aggressivitäts Training (AAT)

HARTherzig

Denn wir wissen nicht, warum sie es tun, und sie wissen es auch nicht – wirklich nicht?

Als Anti-Gewalt-Trainings, die man auch als Anti-Aggressivitäts-Trainings bezeichnet, versteht man Trainingskurse, die aus theoretischen, praktischen und körperlichen Übungen bestehen. Sie dienen der Vorbeugung bzw. dem Abbau aggressiver Verhaltensweisen insbesondere bei gewaltbereiten Straftätern.

Klare Linie mit Herz

Natürlich ist es eine Arbeit an den Symptomen und nicht an den Wurzeln des gesellschaftlichen Gewaltproblems, aber letztlich gilt es, die Tatsache des Gewaltproblems als solche zu erkennen und dem das entgegenzusetzen, was leistbar ist.

Ein Training umfasst etwa 60-80 Stunden und zieht sich über mindestens 6 Monate. Gewollt ist eben ein Prozess über einen längeren Zeitraum, in dem sich alternative Verhaltensmuster einprägen sollen.

Jugendliche können sich nicht an Regeln halten !? – Doch, nur nicht an unsere!

Es geht bei Anti-Gewalt-Trainings aber nicht nur um Hilfe für die Täter, ein Anti-Gewalt-Training ist vor allem und in erster Linie auch Opferschutz! Jede einzelne Gewalttat, die vermieden wird, bedeutet auch ein Opfer von Gewalt weniger. Das allein rechtfertigt den Aufwand schon.

Die massiv bindungsgestörten Gewaltstraftäter sind nicht nur mit dem Sieg  zufrieden, sondern sie brauchen die totale Niederlage des Opfers

Ein Training setzt sich aus unterschiedlichen Modulen zusammen, wovon viele, wenn auch nicht alle, dem Konfrontationsprinzip folgen. Die Teilnehmer werden unter kontrollierten Bedingungen verschiedenen simulierten/provozierten Aggressionssituationen ausgesetzt, werden auch mit der Opferrolle konfrontiert. So sollen sie lernen, derartige Situationen zunächst mit immer weniger Gewalt auszuhalten und letztlich völlig darauf zu verzichten.

Im Kurs wird Gewalt als Schwäche dargestellt nach dem Motto: „Wer schlägt ist nicht stark genug, andere Konfliktlösungen zu nutzen.“

Nicht der Sieg über den Gegner, sondern der Sieg über sich selbst zählt

Die meisten Betroffenen werden durch ein jugendrichterliches Urteil in ein solches Training geschickt und dadurch sozusagen „zwangsverpflichtet“. Folgen sie dem Urteil nicht, warten in der Regel strafrechtliche Sanktionen, die zunächst als weitaus unangenehmer empfunden werden. Noch wissen sie ja nicht, wie unangenehm und auch anstrengend ein Anti-Aggressivitäts-Training sein wird.

AAT ist ein ‚Ding für Irre’ oder ein ‚Fitnesstraining, um cooler zu werden’

Die Installierung dieses neuen KSD-Angebotes stößt im Übrigen bei den Jugendrichtern und auch bei den mit Jugendstrafsachen befassten Staatsanwälten auf uneingeschränkte Zustimmung und breite Unterstützung. Und diese Praktiker bei Gericht und Staatsanwaltschaft wissen ganz sicher, warum sie das tun.

Wir wollen die Täter verstehen, aber nicht mit Ihnen einverstanden sein
Den Täter mögen, aber nicht die Tat
Den Täter achten – die Tat ächten


Hier können Sie unseren Flyer ansehen.

Hanjost Völker

Dipl. Sozialpädagoge

Anti-Aggressivitäts-/Coolness-Trainer

Tel.: 0 27 61 / 83 68-16 24

E-Mail h.voelker(at)ksd-olpe.de

nach oben