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VIENTO – Der neue Pflegekinderdienst im Kreis Olpe

22. Feb 2011 A.R.I. Aktuelles,ksd-intern
VIENTO – Der neue Pflegekinderdienst im Kreis Olpe

Seit Anfang des Jahres 2011 haben sämtliche Pflegefamilien und Pflegebewerber im Kreis Olpe neue Ansprechpartner:

Die MitarbeiterInnen von VIENTO ( ~ span. Wind), übernehmen künftig sämtliche Aufgaben, die sich im Rahmen der Familien- und Vollzeitpflege sowie der Bereitschaftspflege ergeben.

Manchmal führen Probleme in einer Familie dazu, dass Kinder oder Jugendliche nicht mehr bei ihren Eltern leben können. Es ist dann besser für alle, wenn sie in einer Pflegefamilie untergebracht werden, wo sie stabile Strukturen vorfinden, Zuwendung erfahren und die nötige Förderung bekommen. Um diesen Kindern und Jugendlichen eine neue Chance zu geben, sucht VIENTO durchgängig Personen, die sich liebevoll und kompetent der Aufgabe stellen und sich auf die Lebensform „Pflege-Familie“ einlassen möchten. Die Pflegeeltern erfahren für die gesamte Dauer des Pflegeverhältnisses eine intensive Unterstützung und Begleitung durch die  Diplom-SozialpädagogInnen und Diplom-SozialarbeiterInnen von VIENTO. Des weiteren qualifizieren die von VIENTO angebotenen Schulungen die Pflegeeltern für ihre neue Aufgabe.

Aktuell werden dringend mehrere Familien im gesamten Kreisgebiet gesucht, die sich vorstellen können, ein Kind für eine unbestimmte Dauer bei sich aufzunehmen.

Mit viel Elan haben sich die MitarbeiterInnen von VIENTO für 2011 eine Menge vorgenommen. So findet auch dieses Jahr wieder das beliebte Sommerfest für Pflegefamilien und Interessierte statt. Darüber hinaus sind abwechslungsreiche Vorträge und ein buntes Pflegeelternwochenende geplant.

Die sechs VIENTO-MitarbeiterInnen, die sich aus dem trägerübergreifenden Zusammenschluss des Diakonischen Werks des ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, dem Katholischen Sozialdienst Olpe und der Diakonie Sozialdienste GmbH zusammensetzen, bilden zukünftig ein Team und sind im Kreis Olpe an den Standorten Olpe, Attendorn und Lennestadt vertreten.

Einigkeit besteht unter den KollegInnen schon heute darüber, dass die künftig klare Trennung zwischen der Leistungsbewilligung durch den öffentlichen Träger und die Leistungserbringung durch die anerkannten freien Träger zu einer erhöhten Transparenz der Aufgabenwahrnehmung führen wird. Von den positiven Auswirkungen dieses Modells werden neben allen beteiligten Akteuren der Jugendhilfe insbesondere die Pflegefamilien mit ihren Bedürfnissen profitieren.

Ansprechpartnerin bei Fragen ist Frau Müller: 02761 / 8368-1631

von links nach rechts: Petra Vieregge, Dorothea Klanderman, Walter Dreisbach, Nathalie Müller. Birgit Stupperich, Tanja Maaßen

von links nach rechts: Petra Vieregge, Dorothea Klanderman, Walter Dreisbach, Nathalie Müller. Birgit Stupperich, Tanja Maaßen

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